Neue Projekte

Die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) der Europäischen Union wird sich von 2021 bis 2027 auf nationale Strategiepläne stützen. Diese Pläne umfassen alle EU-seitig mitfinanzierten Maßnahmen im Agrarbereich, insbesondere die Direktzahlungen an landwirtschaftliche Betriebe (1. Säule), die ländliche Entwicklungspolitik (2. Säule) und die verschiedenen Sektorprogramme. Die GAP-Strategiepläne sind von den Mitgliedstaaten zu erstellen und der Europäischen Kommission zur Genehmigung vorzulegen.

Jeder GAP-Strategieplan ist einer Ex-ante-Bewertung zu unterziehen. In der Ex-ante-Bewertung wird durch externe Gutachter*innen überprüft, ob die im Strategieplan vorgesehenen Ziele und Interventionen in Einklang mit dem Entwicklungsbedarf des jeweiligen Mitgliedstaates stehen.

Die Arbeitsgruppe Evaluation am Thünen-Institut für Ländliche Räume ist an der Ex-ante-Evaluation der GAP-Strategiepläne für Deutschland (Ex-ante-Bewertung DEU) und Österreich (Ex-ante-Bewertung AUT) beteiligt.